Wie gestaltete ich die perfekte Hochzeits-Party?

 

Mit dem Eröffnungstanz des Brautpaares beginnt am Hochzeitstag die Party. Tanzen ohne Musik ist möglich, aber langweilig. Die geeignete Musik ist daher sehr wichtig und Grundlage für eine gelungene Feier. Zwei elementare Entscheidungen sollte das Brautpaar dabei treffen: Setzen Sie auf einen DJ oder buchen Sie eine Live-Band? Auch hier ist das Angebot in Düsseldorf und Umgebung umfangreich – von Rockabilly und Country über die Gala-Band bis zum DJ, der sich auf die richtigen Beats spezialisiert hat. Zudem muss die Wahl zum Stil der Party passen, sollte auf die Bandbreite der Gäste Rücksicht nehmen und abwechslungsreich gestaltet sein. Ein Walzer kann noch so schwungvoll sein, mit der Zeit braucht es einen anderen Takt – ebenso sind Discofox und Dancefloor echte Flurfeger, aber zwei Stunden am Stück? Gute DJs und Live-Bands gehen auf die Wünsche des Brautpaares und der Gäste ein – vorher und erst recht während der Party. Schließlich ist das hier kein „Battle“, sondern ein Gemeinschaftswerk.

 

Wer die Tanzfläche erst einmal genug unsicher gemacht hat, widmet sich gern den Gastgeschenken. Gastgeschenke kommen gut an, sollten jedoch einen symbolischen Charakter besitzen und nicht zu deutlich erhöhten Kosten im Budget führen. Dies hängt auch von der Anzahl der Gäste ab, die mit der kleinen Aufmerksamkeit gewürdigt werden. Meist werden die Gastgeschenke der Tischkarte beigelegt oder den Gästen zum Abschied übergeben. Die Palette reicht von selbstgemachter Marmelade über traditionelle Hochzeitsmandeln im Tüll-Säckchen bis zum Sektglas mit persönlicher Gravur.

 

Ist die Hochzeitsfeier in den entspannten Teil übergegangen, liegt oft der Reiz nahe, möglicherweise anvisierte Spiele in den Ring zu werfen. Während das Brautpaar gleich nach der Trauung ein mitunter drei Meter großes Hochzeitsherz aus dem Bettlaken schneiden oder einen Baumstamm zersägen musste, um dann mit klappernden Getränkedosen an der Stoßstange zum Fest zu rauschen, werden auch auf der Party gern bestimmte Rituale gepflegt. Hier sollte allerdings im Vorfeld geklärt werden, ob Spiele seitens des Brautpaares erwünscht sind oder es eher in Verlegenheit bringen könnte. Während der Schleiertanz eine liebgewonnene Tradition ist, ist eine Brautentführung heute nur noch selten üblich, zumal sie die Gemeinschaft der Hochzeitsfeier mitunter für mehrere Stunden unterbricht – je nachdem, wie aufwändig sich die Suche nach der verschollenen Braut gestaltet. Bei der Ideensammlung für die Hochzeitsfeier zu bedenken ist auch, ob das Brautpaar den Gästen je nach Location vielleicht selbst etwas anbieten wird: Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig, z.B. sportliche Herausforderungen wie Bogenschießen im Garten, eine Führung durch die Burg oder das Schloss, in dem die Hochzeit stattfindet, oder ein abendliches Lagerfeuer mit Stockbrot.

 

Ein Feuerwerk ist bei Hochzeitsfeiern fast schon zum Standard geworden. So steigen Raketen nicht nur zum Jahreswechsel, sondern auch an vielen Wochenenden in den Nachthimmel, oft kombiniert mit Batterie- bzw. Verbundfeuerwerk. Wer auf seiner Hochzeit Feuerwerkskörper der Klasse 2 zünden will (zu denen Raketen, Böller und Feuerwerksbatterien gehören), muss diese schriftlich bei der zuständigen Ordnungsbehörde beantragen. Dies ist je nach Bundesland das Ordnungsamt, die Stadt- oder Kreisverwaltung. Dann wird eine sogenannte „Ausnahmegenehmigung nach der deutschen Sprengstoffverordnung“ erteilt. Wer es richtig krachen lassen möchte, mietet einen lizenzierten Pyrotechniker. Wer den Abend ruhiger ausklingen lässt oder für ein Feuerwerk aufgrund örtlicher Gegebenheiten keine Genehmigung erhalten hat, muss den Nachthimmel trotzdem nicht im Dunkeln lassen. Viel Romantik bieten mit LED beleuchtete Heliumballons mit Postkarten, die jeder Gast in den Himmel aufsteigen lässt – bis nur noch kleine weiße Punkte zu sehen sind, bei denen man nicht mehr weiß, ob es Ballons oder Sterne sind …

 

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