Verliebt, verlobt – verloren?

 

Immer schön der Reihe nach. Auch wer es kaum abwarten kann zu heiraten, muss vorher eine Hürde überwinden. Diese Hürde wird von Frauen meist sehnlichst erwartet, ist aber fast immer den Männern vorbehalten: der Heiratsantrag. Obwohl die Möglichkeiten zum Ort der Verlobung grundverschieden sein können, bleiben die meisten Paare bescheiden: Laut Statistiken werden 40 Prozent der Heiratsanträge zuhause und 32 Prozent im Urlaub gestellt. Beliebte Termine sind die schon von Grund auf romantischen Festzeiten wie Weihnachten, Silvester und – natürlich – der Valentinstag. Außergewöhnliche Ideen verlegen den Heiratsantrag in die Öffentlichkeit, zum Beispiel auf eine Theater- oder Konzertbühne oder in Form eines persönlichen Straßenplakates. Und wird dann endlich das erhoffte „Ja, ich will!“ ausgesprochen, ist damit automatisch die Verlobung in Gang gesetzt worden. Genießen Sie die Zeit zunächst für sich, bevor Sie die Verlobung offiziell bekannt geben, etwa bei einem gemeinsamen Restaurantbesuch mit den zukünftigen Schwiegereltern. Früher waren die Eltern der Braut übrigens diejenigen, die noch vor der Verlobung um eine Genehmigung gebeten wurden, bevor der Mann um die Hand ihrer Tochter anhalten konnte oder durfte. Oder wie es in einem Song der Sportfreunde Stiller heißt: „Andere Mütter haben auch schöne Töchter, doch es gibt nur eine, die ich will.“

 

Und dann? Verliebt, verlobt – verloren? Keineswegs. Durch die Verlobung wird zwar aus einem Traum bald Realität, bei den Hochzeitsvorbereitungen allein gelassen wird aber niemand. Wichtig ist jedoch eine frühzeitige Planung und der Mut, die wichtigsten Dinge gemeinsam und verbindlich zu entscheiden: den Termin der Hochzeit (oft innerhalb eines Jahres nach der Verlobung), verbunden mit dem Aufgebot und der Frage, ob nur eine standesamtliche oder auch kirchliche Trauung erfolgen soll, den Ort der Trauung sowie der Feierlichkeiten, die ungefähre Zahl der Gäste und letztlich auch die Vorstellung, in welchem Stil die Hochzeit über die Bühne gehen soll. Die Wahl des Brautkleides bleibt selbstverständlich der Braut vorbehalten, sollte jedoch einige Monate vor dem Hochzeitstermin erfolgen. Unser Tipp: Nehmen Sie sich bereits sechs bis acht Monate vor dem Hochzeitstermin Zeit für die Suche nach Ihrem persönlichen Brautkleid. Suchen Sie sich maximal drei Fachgeschäfte aus, die Ihrem Stil und Ihren Preisvorstellungen entsprechen. Eine fast grenzenlose Suche wird Sie durch das vielfältige Angebot der Branche irgendwann verwirren. Und Verwirrung blockiert nur Ihre Entscheidungssicherheit. Und hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Schließlich hat Ihnen das bei der Wahl Ihres Lebenspartners doch auch geholfen, oder?

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