Immer schön der Reihe nach – Der Ablauf des Hochzeitstages (Teil 1)

 

Wie Sie und Ihre Gäste den Hochzeitstag gestalten, basiert ganz auf Ihren Vorstellungen und Ihrer Kreativität, aber auch einigen „Must-haves“ und Notwendigkeiten. Auf die wichtigsten wollen wir diesmal eingehen. Lassen Sie sich inspirieren.

 

Der Hochzeitsfotograf

Um den schönsten Tag im Leben nicht nur in gedanklichen Erinnerungen, sondern auch visuell zu verewigen, reichen ein paar Selfies natürlich nicht aus. Ein professioneller Hochzeitsfotograf hat die Fähigkeit, Sie als Brautpaar richtig in Szene zu setzen – ohne Sie zu verbiegen. Wenn Sie einen Hochzeitsfotografen engagieren, sprechen Sie ab, ob dieser nur für speziell arrangierte Fotos zuständig ist oder einen Großteil der Hochzeit mit Motiven und Schnappschüssen begleitet. Gute Hochzeitsfotografen zeichnen sich nicht nur durch technisches Können und gute Augen aus, sondern auch durch ein dezentes Auftreten. Trotzdem wird es einen Punkt geben, an dem der Fotograf durch seine Arbeit die Feier in gewisser Weise unterbricht – nämlich, wenn es um die offiziellen und perfekt arrangierten Fotos des Brautpaares geht, die durchaus Zeit kosten und oft auch nicht mitten im Saal stattfinden. Wer dies vermeiden möchte, kann mit dem Fotografen auch einen Termin vor der Hochzeit ausmachen, wobei dies zur Folge hat, dass der Bräutigam die Braut nicht erst zur Trauung sieht.

 

„Liebes Brautpaar …“ – Hochzeitsreden

Hochzeitsreden sind eine Würdigung des Brautpaares und können, wenn sie gut geschrieben und unterhaltsam vorgetragen werden, die Hochzeit bereichern. Wenn sich etwa aus dem „Team Braut“ jemand berufen fühlt, am Hochzeitstag die Zeremonienmeisterin zu geben und den organisatorischen Ablauf mitzuplanen, sollte sie im Vorfeld bei den Gästen schriftlich erfragen, wer eine Rede oder eine Aktion plant. Die Reden sollten fünf bis zehn Minuten dauern und in ihrer Anzahl limitiert werden. Denn klassisch vorgesehen sind bereits die Ansprache des Brautpaares, des Brautvaters (oder der Brauteltern), oft auch der Eltern des Bräutigams sowie der Trauzeugen.

 

Buffet, Menü oder Foodtruck? Die Verpflegung der Gäste

In welcher Form die Verpflegung der Gäste vonstatten geht, ist frühzeitig zu klären. Ist die gebuchte Location Teil einer Gastronomie oder muss ein externer Caterer hinzugezogen werden? Setzen wir auf ein klassisches Buffet, das den Gästen die Wahl lässt, was und welche Portionen sie zu sich nehmen oder ist ein festgesetztes Menü mit Bedienung besser geeignet? Oft sind auch Kombinationen aus einer den Appetit anregenden Vorspeise am Tisch mit anschließender Eröffnung des Buffets beliebt. Berücksichtigen Sie zudem, dass sich unter den Gästen auch Allergiker, Vegetarier und Veganer befinden können. Auch beim Catering sind dem Brautpaar keine Grenzen gesetzt: Wer extravagante Ideen liebt und über ein entsprechendes Budget verfügt, kann sich alternativ oder zusätzlich auch einen Foodtruck, eine Waffelbäckerei oder einen Candyshop aufs Gelände holen.

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