Bräuche und Traditionen rund ums Brautkleid

 

Es gibt einen Brauch rund um das Brautkleid, der bei fast allen Hochzeiten auch heute noch Tradition ist und sehr ernst genommen wird: Der Bräutigam darf das Hochzeitsoutfit der Braut erst zur Trauung sehen. Andernfalls soll dies laut Aberglauben Unglück bringen, zumal es Mutmaßungen gibt, dass zum falschen Moment anwesende Dämonen das Liebesglück zerstören könnten. Es heißt ja nicht umsonst, dass man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein sollte. Viel bedeutender ist jedoch der Überraschungseffekt, wenn der Bräutigam seine Angetraute erst kurz vor der Hochzeitszeremonie im weißen oder crèmefarbenen Traum in die Arme schließen darf. Vorfreude ist zwar laut Sprichwort die schönste Freude, der Eindruck vom Glanz der Braut bei der ersten Begegnung vor dem Standesbeamten oder dem Priester wird diese Vorfreude aber bei weitem übertreffen. Daher ist seit einigen Jahren entgegen der Tradition auch der sogenannte „First Look“ im Trend, der aus den USA stammt. Beim „First Look“ trifft sich das Brautpaar in voller Montur einige Minuten vor der offiziellen Zeremonie allein – nur durch den dezent auftretenden Fotografen begleitet –, um den oft bewegendsten Moment des Hochzeitstages vertraulich zu erleben und sich gemeinsam auf den großen Schritt ins Eheleben einzustimmen.

 

Andere Traditionen beziehen sich auf den Stil und die Accessoires des Brautkleides. So symbolisieren die klassischen Weißtöne des Stoffes die Reinheit der Braut, wobei es noch bis in die 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts üblich war, das schwarze Sonntagskleid als Brautkleid zu nutzen. Dieser Trend wird seit einigen Jahren – zumindest durch ergänzende Spitzenstoffe und Accessoires – wieder aufgegriffen. Am bekanntesten ist der aus England stammende Brauch, dem Brautkleid etwas Altes, etwas Neues, etwas Blaues und etwas Geliehenes hinzuzufügen. Dies kann zum Beispiel ein Schmuckstück, ein Strumpfband oder eine Tasche sein. Während etwas Altes meist den Bezug zur Familie herstellt, soll etwas Geliehenes die Unterstützung durch Freunde symbolisieren. Die Farbe Blau hingegen steht für Treue und kann sich auch wunderschön im Arrangement des Brautstraußes wiederfinden. Perlenketten oder Perlenohrringe sind als Accessoires zum Brautkleid umstritten: Einerseits vermittelt der Aberglaube, dass am Hochzeitstag keine Perlen getragen werden sollten, weil jede Perle eine Träne verkörpert, die dann in der Ehe geweint werden. Ob es sich dabei vielleicht auch um Freuden- oder Lachtränen handeln kann, ist allerdings nicht überliefert. Zudem ist dieser Aberglaube nicht ganz konsequent; denn er besagt, dass er nur bei echten Perlen, die aus dem Meer stammen, in Kraft tritt, nicht aber bei Perlen, die gezüchtet oder gar künstlich erzeugt wurden.

 

Was die Herstellung des Brautkleides betrifft, können Sie auf unsere mehr als 20-jährige Erfahrung und unsere umfangreiche Kollektion vertrauen. Denn nach dem Aberglauben sollten angehende Ehefrauen ihr Brautkleid nicht selbst nähen, da auch hier jeder Stich eine Träne bringen soll. Die letzten dürfen zudem erst am Morgen der Hochzeit gemacht werden. Dabei kann ein Glücks-Cent in den Saum eingenäht oder – nach britischer Tradition – in den Schuh gelegt werden.

Letztlich wollen manche Traditionen die Wochentage vorschreiben, an denen das Brautkleid, die Schuhe und der Schleier gekauft werden dürfen. Bei TAUSENDUNDDEINKLEID haben wir für Sie von Dienstag bis Samstag geöffnet. Vereinbaren Sie vorher mit uns einen Termin, können wir uns nach Ihren Wünschen Zeit für Sie nehmen – und müssen sich nicht sofort nach der ersten Anprobe entscheiden. Völlig unabhängig von traditionellen Vorgaben. Schließlich soll es für Sie das perfekte Kleid werden.

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